Moin Männers,
Seien wir ehrlich: Es gibt zwei Arten von Männern.
Die einen sehen Oralverkehr als „Pflichtübung“, um endlich reinstecken zu dürfen.
Die anderen wissen: Das hier ist der Main Event.
Ich sag euch was: Wenn du gut lecken kannst, bist du unsterblich.
Du kannst einen kleinen Penis haben, du kannst wenig Geld haben, du kannst aussehen wie ein Eimer Schrauben – wenn du sie mit deiner Zunge ins Delirium schickst, wird sie dich niemals verlassen.
Aber viele Männer (mich früher eingeschlossen) machen den „Scheibenwischer“. Oder den „Hund am Wassernapf“. Wild, nass, planlos.
Wir denken: „Viel hilft viel.“
Lisa sagt: „Aua.“
Heute gehen wir in den Geek-Modus für die Zunge. Wir lernen die Kivin-Methode, wir reden über den „Bart-Brand“ und wir finden den „Rhythmus des Todes“ (im positiven Sinne).
Kapitel 1: Anatomie-Update (Zielerfassung)
Bevor wir starten, müssen wir wissen, wo das Ziel ist.
Die Klitoris ist kein Knopf. Sie ist ein Bündel aus 8.000 Nervenenden (doppelt so viele wie an deiner Eichel!).
Sie ist extrem empfindlich.
Wichtig: Die meisten Frauen mögen es nicht, wenn du direkt auf die „nackte“ Perle gehst. Das ist wie ein Stromschlag. Zu intensiv.
Der Trick ist die Klitorisvorhaut.
Sie ist wie ein natürlicher Stoßdämpfer. Wenn du über die Vorhaut leckst oder sie sanft hin und her bewegst, stimulierst du die Nerven darunter, ohne sie zu überreizen.

Kapitel 2: Die Technik-Lüge (Vergiss das ABC)
Irgendein Magazin hat mal geschrieben: „Schreib das Alphabet mit deiner Zunge!“
Das ist der größte Schwachsinn der Sex-Geschichte.
Warum?
Stell dir vor, ich massiere deinen Rücken. Und alle 2 Sekunden ändere ich die Richtung, den Druck und die Stelle, weil ich ein „K“ oder ein „Z“ schreiben will.
Du würdest wahnsinnig werden. Du kannst dich nicht entspannen.
Sex braucht Vorhersehbarkeit.
Frauen brauchen einen konstanten Rhythmus, um sich fallen zu lassen. Wenn sie weiß: „Ah, er macht diese Bewegung… und er bleibt dabei… ja, genau so…“, dann kann sie den Orgasmus aufbauen.
Wenn du ständig wechselst, stürzt ihr Erregungs-Turm wieder ein.
Thomas‘ Regel: Finde einen Move, der ihr gefällt (hör auf ihr Atmen!). Und dann machst du genau diesen Move. Für 5 Minuten. Nicht schneller werden. Nicht aufhören. Sei ein Metronom.
Kapitel 3: Die „Kivin-Methode“ (Der Gamechanger)
Das ist der Geek-Stuff, auf den ihr gewartet habt. Die Kivin-Methode geht gerade viral, und das zu Recht.
Normalerweise lecken Männer „von unten nach oben“ (zwischen den Beinen).
Der Kivin-Move (seitlich):
Du positionierst dich seitlich zu ihr (z.B. wenn sie ein Bein über deine Schulter legt).
Deine Zunge bewegt sich nicht hoch und runter, sondern seitlich über die Klitoris (oder die Vorhaut).
Wie ein Scheibenwischer, aber nur über den „Steg“.
Warum das knallt:
- Du triffst die Klitoris von der Seite („Cross-Fiber Massage“), was oft intensiver ist.
- Du hast keinen „toten Punkt“ in der Bewegung.
- Deine Nase ist frei (du kannst atmen!).
Probier das aus. Leg dich quer ins Bett, Kopf zwischen ihre Beine, und arbeite von „9 Uhr nach 3 Uhr“. Lisa war beim ersten Mal völlig irritiert – und dann nach 2 Minuten fertig.
Kapitel 4: Fläche vs. Spitze (Zungen-Physik)
Deine Zunge hat zwei Modi:
- Der Dolch (Spitze): Hart, präzise, intensiv.
- Der Waschlappen (Fläche): Weich, großflächig, sanft.
Der Fehler: Viele Männer nutzen nur den Dolch. Sie stochern.
Die Lösung: Starte immer mit der Fläche. Mach die Zunge ganz breit und weich. Lecke großflächig über die ganze Vulva. Wie ein Eis, das gleich runterfällt.
Erst wenn sie kurz vorm Kommen ist (oder darum bettelt), wechselst du zur Spitze und wirst präziser.
Denk dran: Breit für Genuss, Spitz für Finale.

Kapitel 5: Der „Bart-Brand“ (Aua!)
Männers, wir müssen über Stoppeln reden.
Ein 3-Tage-Bart sieht geil aus. Aber zwischen ihren Beinen ist er Schmirgelpapier.
Wenn du sie leckst und dabei mit dem Kinn über ihre Oberschenkelinnenseite oder die Schamlippen reibst, hat sie am nächsten Tag rote Flecken („Bart-Brand“). Das brennt wie Feuer.
Die Lösung:
- Rasieren: Entweder ganz glatt oder lang genug, dass es weich ist. Stoppeln sind der Feind. (Lies dazu unseren Guide zur Rasur – gilt auch fürs Gesicht!).
- Technik: Halt abstand oder leg deine Hand als Puffer dazwischen (Daumen und Zeigefinger spreizen die Lippen, dein Kinn liegt auf deiner Hand).
- Öl: Bartöl macht das Haar weicher (aber Achtung: Check, ob es für den Intimbereich verträglich ist!).
Kapitel 6: Die Finger-Combo (Multitasking)
Nur Lecken ist gut. Lecken + Fingern ist Weltklasse.
Während deine Zunge oben an der Klitoris arbeitet (Kivin oder Rhythmus), führst du einen Finger (maximal zwei) in sie ein.
Hier kommt das Wissen aus unserem Fingern-Guide (okay, der Link führt zur Massage, aber ihr wisst, welchen Artikel ich meine – den von eben!) zum Einsatz.
Such den G-Punkt. Mach die „Komm her“-Bewegung.
Synchronisiere Zunge und Finger.
Wenn Zunge hoch geht, geht Finger rein.
Das ist „Dual Stimulation“. Von außen und innen gleichzeitig.
Das führt oft zu diesen Orgasmen, wo sie schreit und danach 10 Minuten nicht sprechen kann.
Kapitel 7: Hygiene & Geschmack (Ehrlich sein)
Viele Männer haben Hemmungen: „Wie riecht es da unten?“
Eine gesunde Vagina riecht leicht säuerlich (wie Joghurt) oder moschusartig. Das ist normal. Das ist geil.
Wenn es nach „Fisch“ riecht, stimmt was bakteriell nicht -> Arzt.
Aber: Auch du musst schmecken.
Wenn du gerade Kaffee getrunken und drei Zwiebeln gegessen hast: Zähne putzen!
Und Bart waschen.
Nichts ist schlimmer, als wenn du da unten „aufräumst“ und dabei aus dem Mund riechst wie ein Döner.
Pro-Tipp:
Leg ein Kissen unter ihren Po. Das hebt ihr Becken an.
Du kommst besser dran, dein Nacken tut nicht so weh, und sie liegt bequemer. Win-Win. (Checkt auch unsere Sex-Kissen Tests).
Fazit: Sei ein Diener
Cunnilingus ist eine Haltung.
Es geht darum, ihr Lust zu schenken, ohne sofort eine Gegenleistung zu erwarten.
Knie dich hin (buchstäblich). Verehre sie.
Wenn sie merkt, dass du es liebst, sie zu schmecken, entspannt sie sich 1000-mal mehr, als wenn sie denkt, du machst das nur, damit du gleich ran darfst.
Geh runter. Nimm dir Zeit. Und finde den Rhythmus.
Guten Appetit!
Euer Thomas
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