Moin Sex-Geek-Brüder,
Hand aufs Herz: Wer von euch hat schon mal versucht, den „Hintereingang“ zu benutzen, und bekam als Antwort nur ein schmerzverzerrtes Gesicht und ein „Au! Raus! Sofort!“?
Ich sehe viele gehobene Hände.
Analverkehr ist der heilige Gral für viele Männer (enger, wärmer, tabu).
Und der absolute Horror für viele Frauen (Schmerzen, Angst vor „Dreck“, Gefühl des „Müssens“).
Auch bei Lisa und mir war das Thema lange ein Minenfeld.
Wir hatten es am Anfang unserer Beziehung mal probiert. Ganz klassisch: Spucke drauf, bisschen gedrückt, „Geht nicht, tut weh“, Abbruch. Thema für 2 Jahre beerdigt.
Aber wir sind Sex-Geeks. Wir geben nicht auf. Wir optimieren.
Wir haben uns hingesetzt und gesagt: „Okay, wenn wir das machen, dann richtig. Ohne Schmerzen. Mit Strategie.“
Und siehe da: Heute gehört Analverkehr zu unserem Repertoire. Nicht immer, aber als Highlight.
Hier ist Lisas Schmerzfrei-Protokoll, das wir entwickelt haben. Wenn ihr das befolgt, habt ihr eine 90%ige Chance, dass sie am Ende sagt: „Wow, das war… intensiv.“ (Statt: „Du Arschloch.“)
Schritt 1: Der Kopf muss „Ja“ sagen (Die Blockade lösen)
Bevor du auch nur in die Nähe ihres Hinterns kommst:
Wenn sie Angst hat, wird der Schließmuskel nie aufgehen. Der Anus ist stressgesteuert. Angst = Zu. Entspannung = Auf.
Wir haben vorher darüber geredet.
Ihre Ängste waren:
- „Es tut weh.“ -> Meine Antwort: „Wir stoppen sofort, wenn du es sagst. Du hast die Kontrolle.“
- „Es ist dreckig.“ -> Meine Antwort: „Wir duschen vorher. Und wir legen ein Handtuch unter.“
Nimm ihr den Druck. Sag ihr: „Wir probieren es. Wenn es nicht klappt, machen wir normalen Sex. Kein Stress.“
Schritt 2: Das Equipment (Spucke ist KEIN Gleitgel)

Vergiss Spucke. Vergiss Bodylotion.
Der Anus produziert keine eigene Feuchtigkeit (im Gegensatz zur Vagina). Du brauchst Gleitgel. Und zwar das richtige.
- Wasserbasiert: Zieht schnell ein. Mist für Anal. Du musst alle 30 Sekunden nachlegen.
- Silikonbasiert: Der Goldstandard. Es bleibt ewig glitschig. Es bildet einen Film, der Reibung fast auf Null setzt.
Unser Tipp: Wir nutzen ein dickflüssiges Silikon-Gel (z.B. Pjur Back Door).
Und: Kondome. Auch in einer Beziehung. Warum? Weil man das Kondom nach dem Analverkehr einfach abzieht und (mit einem neuen!) vaginal weitermachen kann, ohne Bakterien zu verschleppen. Das ist Hygiene-Grundregel Nr. 1!
Schritt 3: Das „Aufwärmen“ (Vorspiel für den Po)
Du rennst keinen Marathon ohne Dehnen. Und du penetrierst keinen Hintern ohne Vorbereitung.
Lisas Regel: „Fass meinen Hintern erst an, wenn ich vorne schon gekommen bin.“
Warum?
Wenn sie einen vaginalen/klitoralen Orgasmus hatte, ist ihr ganzer Beckenboden entspannt. Endorphine (körpereigene Schmerzmittel) sind im Blut. Die Schmerzgrenze ist höher, die Entspannung tiefer.
Dann:
- Massiere den äußeren Ring (Sphinkter) mit viel Öl/Gel. Nicht reinbohren. Nur kreisen.
- Ein Finger (kleiner Finger!). Sanft eindringen. Warten.
- Wenn sie den Finger entspannt „akzeptiert“, nimm einen zweiten dazu.
Pro-Tipp: Butt Plugs.
Wir haben kleine Juwel-Plugs (sieht hübsch aus). Sie trägt ihn beim Vorspiel 10 Minuten lang. Das dehnt den Muskel sanft vor, ohne dass ich ungeduldig rumstochere.
Schritt 4: Die Position (Löffelchen vs. Doggy)

Männer wollen oft Doggy Style.
Ist aber für das „erste Mal Anal“ scheiße. Warum? Du stößt zu tief. Sie hat keine Kontrolle.
Wir haben im Löffelchen (seitlich liegen) angefangen.
- Vorteil: Du kannst sie nicht „rammen“. Du musst sanft sein.
- Vorteil: Du kannst sie streicheln und küssen (Oxytocin beruhigt!).
Später, als sie geübter war, wurde die Reiterstellung ihr Favorit.
Warum? Weil SIE das Tempo bestimmt. Sie kann sich genau so tief senken, wie es angenehm ist. Du liegst nur da und genießt die Aussicht (und das Gefühl).
Schritt 5: Die Penetration (Geduld, junger Padawan)
Hier scheitern 90% der Männer.
Du spürst den Widerstand. Dein Instinkt sagt: „Drücken!“
Falsch.
Wenn du Widerstand spürst: Stoppen.
Einfach halten.
Sag ihr: „Press mal so, als würdest du aufs Klo gehen.“ (Klingt unsexy, ist aber der biologische Schlüssel).
Beim Pressen öffnet sich der Muskel. In dem Moment gleitest du tiefer.
Und dann: Nicht rein-raus.
Sondern nur drin bleiben. Kleine Bewegungen.
Lass sie sich an das Gefühl der „Fülle“ gewöhnen.
Viele Frauen sagen, das Gefühl ist seltsam. Nicht schmerzhaft, aber „voll“. Gib ihrem Gehirn 2 Minuten Zeit, dieses Signal von „Alarm“ auf „Aha, okay“ umzuschalten.
Lisas Geheimnis: Der A-Punkt
Warum machen Frauen das überhaupt, wenn es so kompliziert ist?
Wegen des A-Punkts.
Der liegt tief (an der Vorderwand, Richtung Gebärmutter). Wenn du den triffst, ist es für viele Frauen intensiver als der G-Punkt.
Lisa beschreibt es so:
„Wenn der Anfangsschmerz weg ist und du den richtigen Rhythmus hast, fühlt es sich an wie eine tiefe Massage von innen. Es ist ein dumpfer, mächtiger Druck, der mich komplett ausfüllt.“
Fazit: Es ist Teamwork

Analverkehr ist kein „Loch ficken“. Es ist ein Vertrauensspiel.
Wenn du sie respektierst, wenn du auf ihr kleinstes Zucken reagierst, wird sie es lieben lernen.
Wenn du einfach nur dein Ding durchziehst… wird es das letzte Mal gewesen sein.
Nehmt euch Zeit. Kauft gutes Gleitgel. Und lacht auch mal, wenn Pupsgeräusche passieren (Physik, Luft wird reingepumpt, Luft muss raus. Ist so.).
Viel Erfolg beim Erkunden der dunklen Seite des Mondes!
Euer Thomas
Weitere Guides für euch:
- [Toy Trends für Frauen 2026] – Hier findest du die besten Butt Plugs zum Aufwärmen.
- [Latex Einsteiger Guide] – Latex und Anal passen perfekt zusammen (Stichwort Gleitfähigkeit).
- [Dirty Talk Skripte] – Wie du sie verbal entspannst („Du bist so eng“, „Lass locker“).
- [Sichere legale Pornoseiten] – Schaut euch Tutorials an (z.B. auf Joycii oder so), wo „echter“ Analsex gezeigt wird, kein Gonzo-Gerammel.