Moin Männers,
heute reden wir über ein Körperteil, das meistens in Socken steckt, aber für manche von uns (ca. 20% aller Männer, laut Studien) extrem anziehend ist: Füße.
Ja, ich sehe euch nicken. Oder rot werden.
Der Fußfetisch ist der verbreitetste Fetisch der Welt.
Trotzdem gilt er oft als „schmutzig“ oder „seltsam“. Man hat sofort Bilder von Quentin Tarantino im Kopf, der Zehen lutscht.
Aber es gibt auch den „Fußfetisch Light“.
Du findest ihre Füße einfach schön. Gepflegt. Sexy.
Du würdest sie gerne massieren, küssen, vielleicht mehr… aber du hast Angst, sie damit zu verschrecken.
„Ih, Thomas, Füße sind eklig!“
Hier ist die gute Nachricht: Fast jede Frau liebt eine gute Fußmassage.
Wenn du es richtig anstellst, ist das dein Trojanisches Pferd.
Du kriegst den Kontakt zu ihren Füßen, den du willst. Und sie kriegt die Entspannung, die sie braucht. Win-Win.
Ich zeige euch heute, wie ich Lisa (die am Anfang sehr skeptisch war) dazu gebracht habe, mir ihre Füße freiwillig ins Gesicht zu strecken.
Warum stehen wir auf Füße? (Kurzer Geek-Exkurs)
Warum eigentlich Füße?
Neurologen sagen: Im Gehirn liegen die Areale für die Genitalien und für die Füße direkt nebeneinander (im somatosensorischen Kortex). Manchmal gibt es da „Cross-Wiring“. Ein Reiz am Fuß feuert also auch im Genital-Zentrum.
Es ist also keine Perversion. Es ist ein Kurzschluss im Hirn. Du kannst nichts dafür. Sag ihr das, wenn sie fragt. Es ist Wissenschaft!
Schritt 1: Das „Verkaufen“ (Nicht nach Erlaubnis fragen, sondern anbieten)
Der größte Fehler: „Schatz, darf ich mal an deinen Füßen riechen?“
Antwort: „Nein, du Freak.“
Der richtige Weg: Dienstleistung.
Lisa kommt von der Arbeit. Sie hatte High Heels an oder war den ganzen Tag auf den Beinen.
Ich sage: „Hey, du siehst geschafft aus. Leg dich hin, ich massiere dir die Füße.“
Welche Frau sagt da Nein? Keine.
Sie denkt: „Wow, was für ein aufmerksamer Mann.“
Du denkst: „Jackpot.“
Schritt 2: Die Vorbereitung (Hygiene ist Key)

Wenn sie gerade aus Turnschuhen kommt, riechen Füße. Das ist normal.
Aber für eine erotische Massage ist „Käse“ nicht förderlich (außer du stehst drauf, aber wir reden hier von „Light“).
Ich mache daraus ein Spa-Erlebnis.
Ich hole eine Schüssel warmes Wasser. Ein bisschen Seife oder Badesalz rein.
Ich wasche ihre Füße.
Das ist biblisch. Das ist unterwürfig. Das ist dienend.
Und es macht die Füße sauber, weich und wohlriechend.
Lisa liebt diesen Part fast mehr als die Massage. Es zeigt totale Hingabe.
Schritt 3: Die Technik (Nicht kitzeln!)

Viele Männer machen den Fehler, zu sanft zu sein.
Die Fußsohle ist kitzelig. Wenn du nur streichelst, zuckt sie weg und die Stimmung ist im Eimer.
Du brauchst Druck.
- Öl: Nimm viel Öl. Massageöl, Kokosöl, Babyöl. Es muss gleiten.
- Der Fersengriff: Nimm ihre Ferse fest in eine Hand. Das gibt Sicherheit.
- Die Daumen-Technik: Mit dem anderen Daumen fährst du mit festem Druck die Fußsohle ab. Von der Ferse hoch zu den Zehenballen.
- Die Zehen: Zieh sanft an jedem einzelnen Zeh. Drehe sie leicht.
- Das Gewölbe: Hier sitzen viele Verspannungen. Drück mit dem Knöchel deines Zeigefingers rein und kreise.
Wenn du merkst, dass sie tief ausatmet und die Augen schließt… hast du gewonnen.
Schritt 4: Der Übergang (Vom Spa zum Sex)

Jetzt kommt der heikle Part. Wie wird daraus Sex?
Du bist im „Masseur-Modus“. Du musst den Schalter umlegen.
Ich mache das so:
Ich wandere langsam höher.
Vom Fußgelenk zur Wade.
Von der Wade zur Kniekehle (erogene Zone!).
Und dann wieder zurück zum Fuß.
Jetzt ändere ich die Berührung.
Statt festem Drücken werde ich sanfter. Sinnlicher.
Ich fange an, ihre Füße nicht nur mit den Händen, sondern mit meinem Körper zu berühren.
Ich lege ihren Fuß auf meine Brust. Oder an meinen Hals.
Beobachte sie.
Zieht sie weg? Dann bleib bei der Massage.
Lässt sie es zu?
Dann geh einen Schritt weiter.
Küss ihren Spann (den oberen Teil des Fußes). Das ist viel weniger „tabu“ als die Sohle oder die Zehen. Es ist wie ein Handkuss.
Wenn sie das mag… dann kannst du vorsichtig (ganz vorsichtig!) einen Zeh in den Mund nehmen oder daran saugen.
Bei Lisa war das der Moment, wo sie erst kicherte, dann stöhnte.
Warum? Weil der Fuß extrem sensibel ist (tausende Nervenenden).
Lisas Sicht: „Erst komisch, dann geil“
Ich lasse Lisa hier mal selbst zu Wort kommen (ich habe sie interviewt):
„Am Anfang fand ich es seltsam, dass Thomas meine Füße so mochte. Ich fand meine Füße nie besonders schön. Aber zu sehen, wie sehr es IHN anmacht… das hat mich angemacht.
Es ist ein Machtgefühl. Er liegt mir quasi zu Füßen. Er verehrt einen Teil von mir, den ich selbst ignoriere. Das stärkt mein Selbstbewusstsein enorm.
Und ganz ehrlich: Eine gute Fußmassage ist besser als jedes Vorspiel. Ich bin danach so entspannt, dass der Orgasmus viel leichter kommt.“
Fazit: Sei stolz auf deinen Fetisch
Brüder, versteckt euch nicht.
Füße sind toll. Sie tragen uns durchs Leben. Sie zu pflegen und zu lieben ist nichts Schlimmes.
Fangt langsam an.
Waschen -> Massieren -> Küssen.
Nicht: Sabbern -> Lutschen -> Beißen.
Wenn ihr diese Reihenfolge einhaltet, wird eure Freundin bald fragen: „Schatz, tun dir deine Hände heute weh? Oder krieg ich meine Massage?“
Viel Spaß beim Kneten!
Euer Thomas
Weitere Guides zum Verwöhnen:
- [BDSM für Einsteiger] – Fußfetisch hat oft eine leichte Dominanz/Devotion Komponente. Hier lernst du mehr darüber.
- [Massageöl Test & Vergleich] – Welches Öl klebt nicht und riecht gut?
- [Dirty Talk Skripte] – Was sagst du, während du massierst? „Deine Füße sind so weich“ kommt immer gut.
- [Prostate Guide] – Wenn du unten liegst und massierst, ist der Weg zu anderen Praktiken nicht weit…
- [Sexspielzeug für Paare] – Ein kleiner Vibrator an der Fußsohle? Probiert es aus (kitzelig aber intensiv!).