Moin Männer,
Hand aufs Herz: Wenn wir an „Geld verdienen in der Erotikbranche“ denken, haben wir alle das gleiche Bild im Kopf. Eine hübsche Studentin, die sich vor der Webcam räkelt, ein paar Bilder auf OnlyFans hochlädt und am Monatsende mit einem 5-stelligen Scheck nach Dubai fliegt.
Und wir Männer? Wir sind die, die bezahlen. Wir sind die „Simps“, die Kreditkarten-Zuckerbrote, die Konsumenten.
Bullshit.
Ich bin Thomas. Ich bin ein durchschnittlicher Typ aus NRW, ich habe einen leichten Bauchansatz, ich bin glücklich verheiratet mit Lisa – und trotzdem verdiene ich mein Geld in der Erotikbranche. Und nein, ich stecke mir dafür keine Bananen in den Hintern vor laufender Kamera (nichts gegen die, die es tun, aber das ist nicht mein Business).
Die Adult-Branche ist der technologisch fortschrittlichste und umsatzstärkste Markt der Welt. Und hinter jeder erfolgreichen OnlyFans-Queen, hinter jeder großen Pornoseite und hinter jedem Dating-Portal stehen Leute, die den Laden am Laufen halten. Meistens Männer.
In diesem Guide ziehe ich die Hosen runter (metaphorisch!). Ich zeige euch 5 Wege, wie ihr als Kerl 2026 seriös und lukrativ im „Red Light Business“ mitmischt – ohne euer Gesicht zu zeigen.
Ich habe vieles davon selbst getestet, bei anderem habe ich Kumpels ausgequetscht, die davon leben. Hier ist die Wahrheit über Chat-Moderation, Affiliate-Marketing und Ghostwriting.

Weg 1: Der Einstieg – Chat-Moderator (Schreiben gegen Geld)
Fangen wir mit dem Klassiker an. Wahrscheinlich habt ihr schon mal Werbung gesehen: „Verdiene 3000€ im Monat durch Chatten! Bequem von zuhause!“
Ich habe es getestet. Und ich sage euch direkt: Es ist Knochenarbeit.
Was macht man da?
Ihr seid das „Ghost-Gehirn“ hinter den Profilen auf Flirt-Seiten. Wenn ein User auf einem Dating-Portal (meistens den unseriöseren „Flirt-Portalen“) eine Nachricht an „Susi_Maus_19“ schreibt, antwortet nicht Susi. Susi ist ein Stock-Foto. Es antwortet Dieter, 45, aus Gelsenkirchen, der gerade in Jogginghose auf der Couch sitzt. Oder eben ihr.
Eure Aufgabe: Den Kunden im Chat halten. Ihn bei Laune halten. Ihn dazu bringen, Credits zu kaufen und weiterzuschreiben.
Der Selbstversuch (Die Realität)
Ich habe mich vor zwei Jahren spaßeshalber bei einer großen Agentur (Cloudworkers und Co. sind die Großen) beworben.
- Das Onboarding: Ging super schnell. Perso-Check, kurze Skype-Einweisung, fertig.
- Die Bezahlung: Man wird pro Nachricht bezahlt. Damals waren es ca. 10 bis 12 Cent pro Nachricht.
- Die Arbeit: Du loggst dich in ein Backend ein. Da ploppt eine Nachricht auf: „Hey Süße, was hast du an?“. Du siehst das Profil des Users und hast ca. 30 Sekunden, um was Heißes zurückzuschreiben.
Mein Fazit:
Um auf einen vernünftigen Stundenlohn (sagen wir 15€) zu kommen, musst du tippen wie ein Maschinengewehr. Du musst ca. 120 bis 150 Nachrichten pro Stunde raushauen. Das ist mentaler Stress pur. Dazu kommt: Du liest oft wirklich abgründiges Zeug. Dickpics sind da noch das Harmloseste.
Für wen ist das was?
- Wenn du sofort Geld brauchst (Einstiegshürde = Null).
- Wenn du nachts nicht schlafen kannst und eh am PC sitzt.
- Wenn du schlagfertig bist und gut lügen kannst.
Verdienst-Potenzial:
- Realistisch: 400€ – 800€ (Nebenjob)
- Profi (Vollzeit, keine Seele): 2.000€+

Weg 2: Der „King“ – Adult Affiliate Marketing (Mein Favorit)
Das ist die Liga, in der ich spiele. Das ist der Grund, warum Sex-Geek.com existiert. Affiliate Marketing ist im Erotik-Bereich mächtiger als in jeder anderen Nische.
Wie es funktioniert
Du verkaufst keine eigenen Produkte. Du empfiehlst sie.
Beispiel: Ich teste hier auf dem Blog einen Tenga-Masturbator oder vergleiche Dating-Seiten für Seitensprünge. Wenn einer von euch Jungs klickt und sich anmeldet oder das Toy kauft, bekomme ich eine Provision.
Warum Adult-Affiliate geil ist
Im Gegensatz zu Amazon (wo du mickrige 3% Provision kriegst), zahlen Erotik-Anbieter unfassbare Summen.
- Dating-Seiten (CPL/CPA): Für eine kostenlose Anmeldung eines Users zahlen manche Portale 2€ bis 10€ (Pay Per Lead). Wenn der User ein Abo abschließt, kriegst du oft 50€ bis 150€ Provision (CPA). Für EINEN Verkauf.
- Cam-Seiten: Viele zahlen dir 20% bis 30% Lifetime-Revenue-Share. Das heißt: Wenn du einen User zu einer Cam-Seite bringst und der dort über 5 Jahre hinweg Geld ausgibt, verdienst du 5 Jahre lang mit. Passives Einkommen in Reinform.
Wie du startest (Ohne 1000€ Startkapital)
Du brauchst keine riesige Website wie diese hier.
- Nische dich ein: Mach keine Seite über „Alles“. Mach eine Seite nur über „VR Pornos“ oder „Sexpuppen Reparatur“ oder „Hentai Games“.
- Erstelle Content: Schreibe ehrliche Reviews. Löse Probleme („Welche Sexpuppe reißt nicht nach 2 Wochen?“).
- Hol dir Traffic: Nutze SEO (Google Suche) oder kaufe Traffic auf Netzwerken wie TrafficJunky (Pornhub-Werbung), wenn du Budget hast.
Mein Pro-Tipp:
Schau dir Twitter (X) an. Es gibt hunderte Affiliate-Accounts, die nur kurze Clips posten und ihren Affiliate-Link in der Bio haben. Das funktioniert auch 2026 noch, wenn man smart ist und nicht spammt.
Verdienst-Potenzial:
- Anfänger: 0€ – 500€ (die ersten 6 Monate sind hart)
- Fortgeschritten: 2.000€ – 10.000€ (nach oben offen)

Weg 3: Der Ghostwriter – Skripte & Dirty Talk für Creator
OnlyFans ist explodiert. Millionen von Frauen sind jetzt „Creator“. Aber wisst ihr, was viele von denen nicht können?
Schreiben.
Oder sie haben schlicht keine Zeit. Ein erfolgreiches OnlyFans-Girl muss täglich posten, TikToks machen, auf Instagram posieren. Sie hat keine Zeit, sich jeden Tag eine versaute „Guten Morgen“-Nachricht für ihre 500 Abonnenten auszudenken.
Deine Marktlücke: Der „Sexting-Architekt“
Du kannst deine Dienste als Ghostwriter anbieten.
- Mass-Messages: Du schreibst Pakete mit 50 anheizenden Nachrichten, die sie als „Massen-Nachricht“ (PPV) an ihre Fans schicken kann.
- Clip-Skripte: Viele Creator machen „Custom Videos“. Kunden wünschen sich oft komplexe Rollenspiele („Dominante Stiefmutter erwischt dich beim Klauen“). Die Mädels brauchen ein Skript. Was sagen sie? Was tun sie? Du schreibst das Drehbuch.
Wo findet man Jobs?
Nicht auf LinkedIn. Geh dahin, wo die Creator sind.
- Twitter/X: Folge Creator-Coaches und biete deine Dienste an.
- Telegram-Gruppen: Es gibt riesige „OnlyFans Advice“-Gruppen.
- Fiverr: Such mal nach „Erotica Writing“ oder „Fanfiction“. Da gibt es einen riesigen Markt.
Der Vorteil: Du bist der „kreative Kopf“. Du bleibst anonym. Und du wirst oft pauschal bezahlt, egal ob das Video floppt oder nicht.
Verdienst-Potenzial:
- Skript: 20€ – 100€ pro Seite.
- Sexting-Paket: 50€ – 200€.
Weg 4: Der Tech-Support – OBS, Schnitt & Technik für Mädels
Das hier ist für die echten Geeks unter euch.
Viele Frauen in der Branche sehen top aus, haben aber von Technik so viel Ahnung wie meine Oma vom Bitcoin-Mining.
Wenn eine Cam-Model streamen will, braucht sie:
- Perfektes Licht (Softboxen).
- Eine 4K-Kamera (Sony Alpha, keine Webcam).
- Ein sauberes OBS-Setup (Open Broadcaster Software) mit Overlays, Spenden-Alerts und Lush-Integration (das Toy, das vibriert, wenn Geld fließt).
Dein Service: „Das Sorgenfrei-Setup“
Wenn du dich mit OBS, Video-Schnitt (Premiere/CapCut) oder Hardware auskennst, bist du Gold wert.
Ich kenne einen Typen, der macht nichts anderes, als per TeamViewer bei Camgirls die OBS-Einstellungen zu fixen, wenn der Stream laggt. Er nimmt 80€ die Stunde. Und die Mädels zahlen das liebend gerne, weil jede Stunde Offline-Zeit sie Geld kostet.
Auch Video-Editing ist riesig. Die Mädels drehen 30 Minuten Rohmaterial. Wer schneidet das? Wer macht den Blur auf das Gesicht des Kunden? Wer macht das Color-Grading? Du.
Verdienst-Potenzial:
- Stundensatz Technik: 50€ – 100€.
- Video-Schnitt: 30€ – 150€ pro Clip.

Weg 5: Der „AI-Pimp“ – Geld verdienen mit KI-Content
Willkommen in 2026. Das ist der neueste und vielleicht verrückteste Weg.
Künstliche Intelligenz (wie Stable Diffusion, Midjourney oder spezielle Uncensored Models) kann heute Bilder generieren, die von echten Fotos kaum zu unterscheiden sind.
Wir haben hier auf Sex-Geek schon über AI-Sexting-Bots berichtet. Aber man kann damit auch Geld verdienen, statt nur Geld auszugeben.
Das Geschäftsmodell: Die virtuelle Influencerin
Du erschaffst eine Frau, die es nicht gibt.
Du generierst Bilder von ihr (am Strand, im Gym, im Bett). Du erstellst ihr einen Instagram- und einen Fanvue-Account (Fanvue ist wie OnlyFans, erlaubt aber AI).
Es gibt Accounts da draußen (wie Aitana Lopez), die machen 10.000€ im Monat. Und dahinter sitzt kein Model, sondern ein Typ mit einer Grafikkarte und guten Prompts.
Ist das einfach?
Nein. Früher war es einfach. Heute ist die Konkurrenz groß. Du musst verdammt gut im „Prompting“ sein (die Befehle an die KI) und du musst Social Media verstehen. Du musst eine Persönlichkeit für deine KI erschaffen, nicht nur Titten-Bilder.
Aber: Du hast 0% Drama. Deine KI wird nicht krank. Sie zickt nicht. Sie altert nicht. Und du musst deine Einnahmen mit niemandem teilen (außer dem Finanzamt).
Verdienst-Potenzial:
- High Risk, High Reward. Viele scheitern. Die Top 1% machen Millionen.

Mein Fazit: Mach dich nicht zum Clown, mach dich zum Boss
Männer, die Zeiten, in denen wir nur die Zahlschweine waren, sind vorbei.
Die Erotikbranche ist ein riesiger Marktplatz. Es gibt den Konsumenten (der zahlt), das Produkt (das Model) und den Dienstleister (DICH).
Die Position des Dienstleisters ist oft die smarteste.
- Als Chat-Moderator tauschst du Zeit gegen Geld (hart, aber sicher).
- Als Affiliate baust du dir langfristige Assets auf (mein Weg).
- Als Tech-Support oder Ghostwriter löst du Probleme für die, die das große Geld verdienen.
Such dir eine Nische aus. Lern die Skills. Und dann fang an.
Und falls deine Frau (wie meine Lisa anfangs) fragt, was du da machst: Sag ihr, du arbeitest im „Digital Marketing für High-Traffic-Websites“. Klingt seriös, stimmt technisch gesehen auch – und wenn der erste Scheck kommt, fragt eh keiner mehr nach.
Euer Thomas