kennt ihr das? Ihr steht im Supermarkt, es ist Samstagvormittag, die Hölle ist los. Rentner blockieren den Gang mit ihren Wagen, Kinder schreien nach Schokolade. Der absolute Alltagshorror.
Aber Lisa und ich… wir grinsten uns an.
Wir hatten ein Geheimnis.
Ein kleines, pinkes Geheimnis, das tief in Lisas Höschen steckte und via Bluetooth mit meinem Smartphone verbunden war.
Willkommen in der Welt der Teledildonics (ja, das Wort gibt es wirklich).
App-gesteuerte Vibratoren sind der heißeste Scheiß auf dem Toy-Markt. Hersteller wie Lovense oder We-Vibe versprechen: „Steuere deinen Partner von überall auf der Welt.“
Als Technik-Geek und Sex-Enthusiast musste ich das testen.
Funktioniert das wirklich?
Bricht die Verbindung ab, wenn ich zur Wursttheke gehe?
Und vor allem: Hört die Kassiererin das Summen?
Wir haben den Lovense Lush 3 (den Marktführer) eingepackt und sind einkaufen gegangen. Hier ist unser Protokoll des Wahnsinns.
Die Technik: Geek-Check vor dem Start
Bevor wir rausgehen, ein kurzer Tech-Deep-Dive.
Der Lush 3 ist ein Vibrator-Ei mit einem langen „Rückholschwanz“ (Antenne). Die Antenne muss aus der Vagina rausschauen und am Damm anliegen, sonst ist das Bluetooth-Signal tot. Wasser (und Körperflüssigkeit) blockiert Bluetooth-Wellen extrem gut.
Die App (Lovense Remote):
- Funktionen: Vibrationsmuster erstellen, zur Musik vibrieren lassen (Disko!), und der „Control Mode“.
- Verbindung: Angeblich 10 Meter Reichweite.
- Lautstärke: Angeblich „flüsterleise“. (Spoiler: Kommt drauf an, wo man steht).
Wir haben das Pairing zu Hause gemacht. Wichtig: Macht das VORHER. Nichts ist peinlicher, als im Auto vor dem Rewe zu sitzen und „Device not found“ zu fluchen, während Lisa schon ungeduldig rutscht.
Der Supermarkt-Test: Phase 1 (Das Vorspiel am Gemüseregal)

Wir betreten den Laden. Lisa schiebt den Wagen. Sie trägt einen langen Mantel (Sicherheitsmaßnahme) und darunter einen Rock (leichterer Zugriff für alle Fälle, hehe).
Ich laufe zwei Meter hinter ihr und tue so, als würde ich Nachrichten checken.
In Wahrheit habe ich den Regler in der App unter dem Daumen.
Ich starte sanft. Stufe 1 von 10.
Lisa zuckt nicht mal. Sie prüft die Avocados.
„Zu schwach“, denke ich.
Ich gehe auf Stufe 3. Ein pulsierendes Muster („Welle“).
Jetzt sehe ich es.
Sie hält kurz inne. Ihre Hand am Einkaufswagen wird fester. Sie dreht sich nicht um, aber ihre Schultern ziehen sich leicht hoch.
Ich grinse.
Sie legt die Avocado weg und nimmt eine Gurke (nein, kein Witz, sie brauchte wirklich eine).
Phase 2: Der Verbindungsabbruch (Die Realität)

Ich werde mutig. Ich gehe zur Milch-Abteilung, während sie noch beim Gemüse ist. Distanz: ca. 8 Meter.
Ich drücke auf „Maximum“.
Ich schaue zu ihr rüber.
Nichts.
Sie sortiert seelenruhig Äpfel.
Tech-Fail: Sobald ein Regal voller Konservendosen zwischen uns war, brach das Signal ab. Bluetooth durchdringt keine Tomatensuppe-Dosen-Wand.
Ich musste zurück in Sichtweite. Sobald ich auf 3 Meter ran war: Bzzzzzz.
Sie zuckte zusammen und warf mir einen vernichtenden (aber geilen) Blick zu.
Phase 3: Die Kasse (Der Endgegner)
Das ist der Moment der Wahrheit.
Wir stehen in der Schlange. Vor uns eine ältere Dame, hinter uns ein junger Typ mit Kopfhörern.
Es ist relativ ruhig. Nur das Piepen der Kasse.
Ich stehe direkt hinter Lisa.
Ich flüstere ihr ins Ohr: „Wetten, du schaffst es nicht, ohne rot zu werden?“
Ich schiebe den Regler auf 100% Dauerfeuer.
Lisas Augen weiten sich. Sie beißt sich auf die Unterlippe. Sie krallt sich am Wagen fest.
Und dann das Problem:
Ich höre es.
Ein tiefes, dumpfes Summen. Mmmmmmmmm.
Es ist nicht laut wie eine elektrische Zahnbürste, aber in der Stille der Schlange hörbar.
Die alte Dame vor uns dreht sich um.
Mein Herz rutscht in die Hose.
Die Dame schaut auf mein Handy. Dann auf Lisa. Dann wieder nach vorne.
Hat sie es gehört? Dachte sie, es ist ein Handy-Vibrationsalarm?
Lisa atmet schwer. Sie legt die Waren aufs Band. Ihre Hände zittern leicht.
Ich erlöse sie und schalte auf ein Zufallsmuster (kurze Stöße).
Das ist noch fieser. Weil sie nie weiß, wann es kommt.
Beim Bezahlen fällt ihr fast die EC-Karte runter.
Als wir rausgehen, ist ihr Gesicht knallrot.
Phase 4: Der Parkplatz (Das Finale)

Im Auto (Sichere Zone!).
Die Türen sind zu. Die Fenster sind beschlagen (draußen ist es kalt).
Jetzt gibt es kein Halten mehr.
Ich lasse das Toy drin. Ich stelle es auf „Musik-Modus“ und mache basslastigen Hip-Hop an. Das Toy vibriert im Takt zum Bass.
Lisa rutscht auf dem Beifahrersitz hin und her.
„Mach es aus! Oder mach weiter! Aber wir können so nicht fahren!“
Wir sind nicht gefahren. Zumindest nicht die ersten 20 Minuten.
Sagen wir so: Der Wocheneinkauf musste warten, bis wir beide wieder fahrtüchtig waren.
Fazit: Spielzeug oder Werkzeug?
Ist so ein App-Toy das Geld wert (ca. 130 Euro)?
Ja.
Aber nicht wegen der Vibration an sich (da gibt es stärkere Zauberstäbe).
Sondern wegen des „Mindfucks“.
Das Wissen, dass ich die Kontrolle habe und sie ausgeliefert ist, während wir ganz normale Dinge tun, ist der ultimative Kick. Es macht den langweiligsten Einkauf zum Abenteuer.
Pro-Tipps für Nachmacher:
- Batterie checken: Der Lush hält ca. 2 Stunden. Ladet ihn voll auf.
- Verbindung: Bleibt in der Nähe (3-5 Meter). Körper blockieren Signale.
- Geräuschpegel: Stufe 10 ist in stillen Räumen hörbar. Bleibt in lauten Umgebungen (Straße, Bar) oder nutzt niedrigere Stufen.
- Internet-Steuerung: Wenn ich auf Geschäftsreise bin, kann ich sie über das Internet steuern. Das ist der eigentliche Gamechanger für Fernbeziehungen (aber dazu ein andermal mehr).
Traut euch raus. Das Leben ist zu kurz für langweilige Supermarkt-Besuche.
Euer Thomas
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