Moin Sex-Geek-Brüder,
es ist kurz nach Mitternacht hier in Wermelskirchen. Draußen regnet es (passend zum Thema), und ich sitze hier mit einem Glas Rotwein und schaue auf mein iPad. Lisa schläft schon. Oder besser gesagt: Sie ruht sich aus.
Warum? Weil wir heute Abend „gearbeitet“ haben. Für euch. Und ein bisschen für uns.
Wenn es ein Thema gibt, das mein Postfach sprengt, dann ist es Squirting.
Die weibliche Ejakulation.
Der Springbrunnen.
Der „Gush“.
In Pornos sieht es aus wie ein Feuerwehrschlauch. In der Realität fragen sich 90% der Männer: „Wie mache ich das?“ Und 95% der Frauen fragen sich: „Kann ich das überhaupt? Oder pinkle ich ihm dann einfach ins Gesicht?“
Ich bin ganz ehrlich zu euch: Lange Zeit dachte ich, Squirting sei ein Mythos. Ein Einhorn, das nur auf Pornhub existiert, gefaked mit Wasserflaschen und Schnitten. Bei meinen Ex-Freundinnen? Fehlanzeige. Trockenübungen im wahrsten Sinne des Wortes.
Aber seit ich mich als „Sex-Geek“ in die Anatomie reingefuchst habe und mit Lisa jemanden an der Seite habe, der (meistens) für jeden Quatsch zu haben ist, wollten wir es wissen.
Ist Squirting lernbar?
Ist es wirklich Urin?
Und wie zur Hölle kriegt man die Matratze wieder trocken?
Hier ist der ungeschönte Bericht unseres Experiments. Holt euch ein Handtuch.
Der Elefant im Raum: Ist es Pipi?
Bevor wir zur Technik kommen, müssen wir über das reden, was jede Frau blockiert und jeden Mann heimlich ekelt (oder anturnt, wir urteilen hier nicht).
Die Wissenschaft streitet sich seit Jahren. Die einen sagen: „Es ist reines Sekret aus der Skene-Drüse (der weiblichen Prostata).“ Die anderen sagen: „Es ist verdünnter Urin.“
Hier ist der Sex-Geek Realitäts-Check:
Wir haben recherchiert und – nennen wir es mal „sensorisch getestet“.
Die Flüssigkeit beim Squirting kommt tatsächlich aus der Harnröhre. Punkt. Wer etwas anderes behauptet, hat in Bio nicht aufgepasst. Aber: Es ist nicht einfach der Inhalt der Blase.
Es ist eine Mischung.
- Die Skene-Drüse: Das ist das weibliche Äquivalent zur männlichen Prostata. Sie sitzt in der Wand der Harnröhre, in der Nähe des G-Punkts. Wenn die Frau extrem erregt ist, produziert diese Drüse Flüssigkeit (PSA – prostataspezifisches Antigen).
- Die Blase: Oft füllt sich die Blase während des Sex extrem schnell (durch die Reibung und Erregung).
Das Ergebnis beim Squirting ist also meistens ein Cocktail. Viel Flüssigkeit (oft klarer, geruchloser Urin, weil stark verdünnt) plus das Sekret der Skene-Drüse.
Warum ist das wichtig?
Weil es Kopfsache ist.
Lisa sagte mir am Anfang klipp und klar: „Thomas, ich kann mich nicht entspannen. Ich habe das Gefühl, ich mache mir in die Hose.“
Und genau das ist der Knackpunkt. Dieses Gefühl „Ich muss mal“ ist oft gar nicht der Drang zur Toilette, sondern der Moment kurz vor dem Squirt. Die Schwellkörper drücken auf die Harnröhre. Der Körper signalisiert: Alarm! Dicht machen!
Squirting passiert nur, wenn die Frau diesen Alarm ignoriert und den „Damm brechen“ lässt.
Anatomie-Stunde: Wo ist der Zauberknopf?

Vergiss die Klitoris-Spitze für einen Moment (nicht ganz vergessen, die ist immer wichtig). Aber für das Squirting müssen wir in den Club, nicht nur am Türsteher vorbei.
Wir suchen den G-Punkt. Oder medizinisch korrekter: Die urethrale Schwammzone.
Stell dir vor, du führst deine Finger ein (Handfläche zeigt nach oben, Richtung Decke).
Etwa 3 bis 5 Zentimeter tief, an der Vorderwand der Vagina.
Dort fühlst du eine Struktur. Wenn sie nicht erregt ist, fühlt es sich vielleicht nur wie Haut an. Aber wenn sie erregt ist, wird diese Stelle rau, fast wie eine Walnuss oder die Oberfläche einer Zunge. Es schwillt an.
Das ist dein Zielgebiet.
Dahinter liegen die Skene-Drüsen. Wenn du diesen Bereich stimulierst, massierst du quasi ihre Prostata durch die Vaginalwand.
Lisas Selbstversuch: Woche 1 bis 3
Wir haben das nicht an einem Abend geschafft. Squirting ist kein Knopf, den man drückt, und dann geht die Sprinkleranlage an. Es ist ein Prozess.
Woche 1: Frust und Trockenheit
Wir haben es klassisch versucht. Missionarsstellung, Kissen unter dem Po (dazu gleich mehr), und ich habe meine Finger arbeiten lassen wie ein Weltmeister.
Ergebnis?
Lisa war frustriert. Ich hatte einen Krampf in der Hand.
Sie sagte: „Es drückt nur. Es fühlt sich nicht gut an. Ich bin zu sehr im Kopf.“
Fehler-Analyse: Wir waren zu zielorientiert. Wir wollten den Squirt, nicht den Spaß. Tödlich für jede Libido.
Woche 2: Das richtige Equipment (Gamechanger)

Ich habe aufgerüstet. Wir wissen ja aus dem [Sex-Möbel und Kissen Test], dass der Winkel alles ist.
Wir haben das Liberator Wedge (dieses Keilkissen) benutzt.
Warum? Weil ihr Becken höher liegen muss. Wenn ihr Becken gekippt ist, kommt man mit den Fingern (oder Toys) viel besser an die Vorderwand der Vagina.
Außerdem habe ich eine wasserdichte Decke gekauft. Nichts killt die Erotik mehr als die Angst um die 800-Euro-Matratze.
Woche 3: Der Durchbruch

Es passierte nicht beim penetrativen Sex. Es passierte, als wir eigentlich schon fertig waren und nur noch rumgespielt haben.
Lisa war extrem entspannt. Ich benutzte ein Toy (einen gebogenen G-Punkt-Vibrator, ähnlich denen aus unserem [Beste Sex Toys 2026 Guide]) und kombinierte es mit oralem Sex.
Plötzlich spannte sich ihr ganzer Körper an. Sie schob meine Hand weg und sagte: „Warte, ich muss pinkeln.“
Ich wusste aus meiner Recherche: Das ist der Moment.
Ich sagte (sehr sanft, aber bestimmt): „Lass es laufen. Es ist okay. Das Bett ist sicher.“
Sie zögerte. Dann ließ sie los.
Es war keine Fontäne bis an die Decke. Es war eher ein Schwall.
Aber ihr Orgasmus dabei? Sie war danach drei Minuten lang nicht ansprechbar. Völlig weggetreten.
Die Anleitung: So (könnte) es klappen
Hier ist der Fahrplan, den wir für uns entwickelt haben. Er ist keine Garantie, aber er erhöht die Chancen massiv.
Die Vorbereitung (Das Setting)
- Leere Blase: Sie sollte vorher auf Toilette gehen. Das nimmt die Angst, dass es „nur“ Pipi ist. Wenn dann später Flüssigkeit kommt, weiß der Kopf: Die Blase war eigentlich leer.
- Hydration: Sie muss trinken. Viel. Squirting braucht Flüssigkeit. Ein Glas Wasser 20 Minuten vorher ist Pflicht.
- Sicherheit: Handtücher unterlegen. Oder spezielle Sex-Decken. Wenn sie Angst um das Sofa hat, wird sie nicht loslassen.
Das Vorspiel (Aufwärmen)
Startet nicht direkt mit dem G-Punkt. Die Vagina muss gut durchblutet sein, damit die Skene-Drüsen anschwellen. Viel Oralverkehr, viel Klitoris-Stimulation. Sie muss auf einem Erregungslevel von 8/10 sein, bevor du die „Tiefe“ anpeilst.
Die Technik (Die „Komm her“-Bewegung)
- Führe zwei Finger ein (Zeige- und Mittelfinger). Handfläche nach oben.
- Suche die raue Stelle (G-Punkt).
- Mache eine Bewegung, als würdest du jemanden zu dir winken („Komm her“).
- Übe dabei festen Druck nach oben (Richtung Bauchdecke) aus.
- Es ist keine sanfte Streicheleinheit. Es darf ruhig kräftig sein (kommuniziere mit ihr!).
Der Support (Die zweite Hand)
Während eine Hand intern arbeitet, drückst du mit der anderen Hand (oder dem Mund) von außen auf den Unterbauch, direkt über dem Schambein. Das erhöht den Druck auf die Blase/Skene-Drüse und intensiviert das Gefühl.
Der Point of No Return
Wenn sie sagt: „Ich muss mal“, „Hör auf“ oder unruhig wird – nicht aufhören.
Wechsele den Rhythmus nicht.
Bleib dran.
Rede mit ihr: „Lass los. Alles ist gut.“
Das ist der Moment, wo das Gehirn die Kontrolle abgeben muss an den Körper.
Toys, die helfen (Wenn die Finger müde werden)
Ganz ehrlich: Manuell Squirting auszulösen ist Hochleistungssport für die Unterarme. Ich gehe ins Gym, aber nach 15 Minuten „Komm-her“-Bewegung brennt der Muskel.
Toys sind hier kein Schummeln, sie sind Werkzeuge.
- Der gebogene G-Punkt-Vibrator: Er muss eine ausgeprägte Kurve haben. Gerade Vibratoren bringen hier gar nichts. Schau mal in unsere Liste der [Toy Trends für Frauen 2026], da sind Modelle dabei, die genau diese Kurve haben.
- Der Saug-Vibrator (für außen): Viele Frauen brauchen die parallele Stimulation der Klitoris, um über die Kante zu kommen. Ein Satisfyer oder Womanizer auf der Klitoris, während du (oder ein Toy) innen arbeitest = Explosion.
Das Fazit: Ist es das wert?
Lisa sagt: Ja.
Nicht wegen der Sauerei. Sondern weil der Orgasmus, der mit dem Squirting einhergeht, anders ist. Er ist tiefer. Er fühlt sich an wie eine Ganzkörper-Entladung. Normale Orgasmen sind oft lokal im Becken. Squirting-Orgasmen (oder G-Punkt-Orgasmen) strahlen bis in die Zehenspitzen.
Für mich als Mann?
Es ist ein Ego-Push, klar. Es sieht geil aus.
Aber das Schönste war eigentlich das Vertrauen. Dass sie sich so fallen lassen konnte, dass sie die Kontrolle über ihre Körperfunktionen abgibt, während ich da bin. Das bindet extrem. Oxytocin-Level: Over 9000.
Meine Tipps zum Schluss:
Macht euch keinen Stress.
Wenn es passiert: Cool.
Wenn nicht: Auch cool.
Nehmt es spielerisch. Wenn ihr am Ende nur wilden Sex hattet und das Laken trocken geblieben ist, habt ihr trotzdem gewonnen.
Und wenn ihr es schafft… schreibt mir. Ich will wissen, ob eure Matratze überlebt hat.
Bleibt neugierig,
Euer Thomas
Weitere Guides, die dazu passen:
- [Beste Sex Toys 2026] – Die gebogenen Freunde, die wir genutzt haben.
- [Sex-Möbel & Kissen Test] – Warum das Liberator Wedge unser Bett gerettet hat.
- [Penis Vergrößerung Test] – Falls du denkst, es liegt an der Größe (Spoiler: Tut es beim Squirting nicht, Technik > Länge).
- [Pheromone Test & Erfahrungen] – Um die Stimmung vorher schon anzuheizen.
- [Mental Load in der Beziehung] – Warum der Kopf oft das größte Hindernis beim Sex ist.